Die neue Dimension der Beratung

5. Januar 2018
Kategorie: Integrale WirtschaftNews

Achtsamkeit und Meditation für Führungskräfte

Meditation für Manager

Die Balance zwischen der Bewältigung des beruflichen Alltags und den Dingen, die uns wirklich wichtig sind, ist nicht immer ausgewogen. Ein besseres Gleichgewicht und damit mehr Zufriedenheit erfordern unterschiedliche Fähigkeiten. Achtsamkeit ist gelebte Wertschätzung in der Zusammenarbeit.

Achtsamkeit kann der Schlüssel sein, rechtzeitig beizudrehen, bevor der innere Kompass auf dem eingeschlagenen Hochleistungskurs zu Müdigkeit und Erschöpfung führt. Das gilt besonders in verantwortungsvollen Positionen: Wer mit oder für Menschen arbeitet, kann die eigenen Bedürfnisse dabei schnell aus dem Blick verlieren.

Es geht um gesunde Selbstführung und Selbstfürsorge. Sie lernen sich und Ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, Ihre Achtsamkeit für den Augenblick zu schulen, Ihre persönliche Befindlichkeit zu verbessern und Ihr Leben stärker nach Ihren persönlichen Werten auszurichten.

Sie bekommen die passenden Werkzeuge an die Hand: Durch Stilleübungen Meditationen, Atemübungen erfahren Sie präsent in ihrer Mitte zu sein, Situationen zu beobachten und nicht zu bewerten, Dinge in Ihrem Leben zu verändern und anstehende Herausforderungen bewusst zu meistern. So schöpfen Sie Kraft aus Ihrer Mitte. Sie lernen wichtige kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Menschen Ihres beruflichen und persönlichen Umfeldes einzusetzen.

„Wer meditiert, gilt als ausgeglichen und in sich ruhend. Meditationskurse werden in Unternehmen, im Hochschulsport, in Fitnessstudios, Rehakliniken und Schulen angeboten. Kurz gesagt: Meditation ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Was die meisten von uns als Meditation kennen, ist das restlose Abschalten, ankommen im „Nichts“ Das Einstellen der Gedanken, das Loslösen von der äußeren Wahrnehmung, der Peripherie. Meditation beginnt mit der nach innen gerichtete Aufmerksamkeit.

Die integrale Lehre geht aber noch einen Schritt weiter. Sie geht davon aus, dass wir uns von zwei verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten können. Im Alltag erleben wir uns zwischen unseren Stärken und Schwächen, unseren Zielen und Emotionen. Hier dominiert uns jenes ICH, das als Ego bezeichnet wird. Im Rückzug nach Innen, im Zustand der Stille, der sich ausbreitenden Ruhe lernen wir Schritt um Schritt uns eines anderen ICHs, des SELBST, bewusst zu werden. C.G: Jung der große Wegbereiter des integralen Bewusstseins war der erste Europäer, der vom Selbst sprach.

Das Selbst ist der Beobachter des Egos. Eine gezielte Körperwahrnehmung, Atem-und Achtsamkeitsübungen, beruhigen den Geist. Verbinden, was zusammengehört, Hand in Hand mit Herz und Verstand –so kann der Mensch beginnen seinen Alltag aus seiner Mitte her zu meistern. Die Verbindung zur Seele schafft Raum für echtes Selbstbewusstsein.

Theresia Maria Wuttke

Theresia Maria Wuttke

Vorständin der THEOS Consulting AG, Integraler Senior Consultant und Business Management Coach, Master- und Lehrcoach, Tiefenpsychologin, Pädagogin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Bankkauffrau, Autorin