BMC Modul 1 – Prozessbeschreibung

Prozess Beschreibung

Der rote Faden · Modul 1

Wir starten mit einer Meditation mit der Betrachtung welche Landschaft in welcher Jahreszeit sich zeigt.

Bevor wir darauf eingehen, was ein integrales Unternehmen ausmacht, macht Theresia einen kurzen Ausflug in die Zeit vor 5.000 Jahren, in der das Wirtschaften ganz natürlich und damit integral war. Es geht dabei um das Erinnern, was eine Integrale Wirtschaft ausmacht:

  • Der Natur wurde nur entnommen was zum Leben und Nähren benötigt wurde.
  • Die Währung bestand aus eine naturverbundenen Yin-Währung und einer materiellen Yang-Währung. Bei der Yin-Währung werden regional erschaffene Güter miteinander getauscht. Der Reichtum ergibt sich so aus dem Miteinander, wenn Werte über eine Yin-Währung definiert werden.
  • Kreislaufwirtschaft: bedeutet, dass Ressourcen entnommen, genutzt und wie-der zurückgeführt werden.
  • Nachhaltigkeit im Ansatz all dessen, was begonnen wird. Dem Schöpfungsprinzip folgend und zum Wohle aller und des Ganzen.
  • Teilen / Teilhabe – Wenn sich im Außen „Probleme“ zeigen, wird innerhalb der Gemeinschaft selbstverständlich das Vorhandene geteilt. Im Einklang mit dem Schöpfungsprinzip.

Eine Aufgabe von TMW an die Teilnehmer, die sofort begonnen werden soll: Welche Wirkung erzeuge ich mit meinem Handeln und meinen Entscheidungen im All-tag (bei anderen Menschen, in der Gemeinschaft, in der ich mich bewege)?

Jede Entscheidung, die ich treffe, hat immer ihre Wirkung und ihren Preis. Die Konsequenzen, die sich aus Entscheidungen ergeben liegen im eigenen Verantwortungsbereich.

Entscheidungen betreffend: Niemand kann auf zwei Wegen auf einmal gehen. Das bedeutet, dass man den eingeschlagenen Weg auch zu Ende gehen muss.

Es geht immer darum, seiner Seele die Treue zu halten.

 

Integrales Grundverständnis

Jesus: „Widerstehe dem Bösen nicht.“

Ist das, was sich mir zeigt, mein Thema (es wird mir immer wieder vorgelegt)?

Ist es transformiert?

Jesus war der erste integrale Mensch

Wie im Himmel, so auf Erden

Nach meinem Tod komme ich in die Welt, die ich hier auf Erden erschaffen habe.

 

Die Elemente

Erde, Feuer, Wasser, Luft und Holz zur Betrachtung der Gesamtsituation im Unternehmen.

Im Nichtwissen weitergehen

Die größte Kunst ist, immer im Heute zu gehen und zu handeln (im Hier und Jetzt) und nicht zu fragen, was morgen sein wird oder sein könnte oder welches Ergebnis herauskommen wird. Dann kann ich in dem, was ich gerade mache, voll anwesend sein.

Tag 2

„Ausflug“ Gehirngerechtes Lernen

Für das umfängliche Lernen, Verstehen und Verinnerlichen muss sowohl die linke wie die rechte Gehirnhälfte angesprochen werden.

Links empfängt die Information, die logischen Zusammenhänge. Die Sinne Hören und Sehen sind dafür am meisten aktiv.

Rechts ist nur dann aktiv, wenn die Sinne Tasten (Haptik) Riechen und Schmecken mit einbezogen werden. Die rechte Gehirnhälfte ist auch der Bereich unseres Gehirns, der die Verbindung mit den jeweiligen Gefühlen in Gang setzt (die reine Informationsaufnahme leistet das nicht). Einfache Beispiele dafür sind z.B.: Basteln Tasten, Bewegungskoordination | Schreiben Tasten und Bewegungskoordination, Farben durch verschiedenfarbige Kärtchen | Singen Spüren des Durchtönens | Kochen Riechen, Schmecken, Bewegungskoordination.

Alle vorgenannten Beispiele rufen Informationen in der linken Gehirnhälfte ab (Bilder, Alphabet, Liedtext, Rezept…) und werden über die rechte Gehirnhälfte verbunden mit Kreativität und Gefühlen wie: Freude, freudige Spannung/Erwartung, Entspannung, Wohlfühlen… Die Vielfalt der Informationen von links und rechts in Verbindung mit den Gefühlen erhöhen die Merkfähigkeit des Gelernten um ein Vielfaches, nicht zuletzt auch deswegen, da die Information/Erkenntnis durch eigenes „Handeln“ erarbeitet wird. Oder anders ausgedrückt: Wenn beide Seiten unseres Gehirns beim Lernvorgang angesprochen werden, das heißt „etwas zu tun bekommen“, ist die Information (quasi) doppelt abgelegt und die beiden Hälften können sich gegenseitig in ihren Erinnerungen unterstützen, ergänzen und mit den erlebten Gefühlen verbinden.

Rein digitales Lernen macht Menschen zu Computern. Die Gefühle fließen nicht mit ein und eine Verinnerlichung findet auf der rechten Gehirnhälfte nur unzureichend statt. Der Mensch verinnerlicht nur dann sehr leicht und nachhaltig, wenn alle fünf Sinne beim Lernen „benutzt“ werden.

Ein praktisches Beispiel im Seminarverlauf

Die Teilnehmer werden gefragt „Wie geht es Ihnen / wo sind Sie mit sich…“:

Bei der erzählte Antwort interpretiert der „Erzähler“ seine Antwort, während er sie formuliert. Er glaubt sich seine Antwort auch selbst, sie kommt aus der linken Gehirnhälfte.

Die Alternative wäre eine Stilleübung/Meditation mit dieser Fragestellung durchzuführen und anschließend das Erlebte ins Bild setzen zu lassen, also tatsächlich bildhaft umsetzen zu lassen. Daraufhin erklären die Teilnehmer ihr eigen gemaltes Bild, nutzen linke wie rechte Gehirnanteile. Gleichzeitig zeigt das Bild auch unbewusste ( nicht interpretierte) Anteile und den Prozess, wo der Mensch innerhalb seiner Weiterbildung tatsächlich ist.

Persönliche und Unternehmensentwicklung

Die Arbeit im Unternehmen (wie auch in unseren eigenen BMC-Seminaren) trennt den eigenen Entwicklungsprozess (eigene Psyche) von dem Thema, das gerade im Unternehmen (in unseren Seminaren) behandelt/geschult wird.

Für die eigene Entwicklung ist jeder selbst verantwortlich. Im Unternehmen könnten dafür z.B. eigene, gesonderte Seminare (um die eigenen Entwicklungsprozesse meistern zu können) entwickelt und angeboten werden.

Das hat zur Grundlage, dass Interpretationen von Inhalten, Bewertungen, Schuldzuweisungen und die „Erkundung“ von Hintergründen keinen Platz im Seminarablauf finden dürfen, sonst wird aus einer Ausbildungsgruppe im Handumdrehen eine Psychogruppe.

Prozessual vorgehen heißt:

Orientierung an dem, was sich zeigt.
Alte Programme erkennen, aber nicht aufgreifen oder den Verstand sich damit beschäftigen lassen.

Die eigene Psychohygiene immer im Blick haben. Der Verstand mischt sich im prozessualen Vorgehen immer wieder ein und präsentiert das „Alte“ und Bekannte (er möchte mit seinen Erfahrungsmustern beschützen). Diese Muster nicht mehr anzunehmen, sondern sich auf den neuen Weg zu fokussieren, bedeutet Psychohygiene zu praktizieren.

Dem Prozess zu folgen und die Psychohygiene zu betreiben lässt jeden Menschen seinen „Zerstörer“ in sich identifizieren und erkennen. Das versetzt ihn in die Lage den Zerstörer im Blick zu behalten und jetzt seinen Weg zu gehen. Das bedeutet, das Alte (Erlernte) muss sterben, damit der Mensch mehr und mehr sein eigenes (das Neue) im Blick behalten und sich damit weiterentwickeln kann.

Eigenverantwortung

Das Beobachten und daraufhin mit sich selbst (inneres Kind / Mutter Vater Anteile / Archetypen – z.B. der zerstörerische Herodes) zu arbeiten, zu transformieren und zu integrieren liegt in der Verantwortung eines jeden selbst. Ein hohes Maß an Eigendisziplin ist der entscheidende Faktor für das Weiterführen des eigenen Prozesses.

Zeitlos

Es zählt nur das Heute. Das bedeutet, keine Zukunftsschau nach den Dingen, die noch gar nicht da sind oder sich zeigen.

Vertrauen

„Für mich ist DAS BESTE schon da, wenn ich auf meinem Weg bleibe“ Ich vertraue mir selbst. Wer heute alles dafür tut, um seine Ursprünglichkeit zu leben (und dabei den Zerstörer/Herodes im Blick behält), dem bringt das Leben SEIN Bestes. „Ziel jeder Menschwerdung ist die Gottesgeburt im Menschen“ C. G. Jung

Tag 3

Wir beginnen mit einer gemeinsamen Meditation und visualisieren die erlebten Bilder, bevor wir sie mit den anderen Teilen.

Der Mensch Wesen zweier Welten | Gelbe Charts

Die unterstrichenen Zeilen sind die Dateinamen der Sammlung Gelbe Charts (Unterlagen der Akademie, online hinterlegt.

01_Der Mensch als Ganzheit

Der Mensch ist ein Geistwesen in Körpergestalt, manifestiert auf der Erde, mit seiner Seele.

In vielen Unternehmen werden die Mitarbeiter über Körper und Geist definiert, die Seelenanteile „gehören“ ins Private. Die Private und die Unternehmenswelt sind als zwei voneinander getrennte Bereich des Lebens definiert.

01a_Der Mensch Wesen zweier Welten

Aus der SeinsEbene schöpfen und über das Handeln ins Haben kommen.

02_Der Mensch Wesen zweier Welten · Prinzip der Ganzheit

Aufsteigende Yin und absteigende YangEnergie durchfluten jeden Menschen und somit auch jedes Unternehmen. 

03_Der Mensch in seiner Herzensmitte

Körper, Geist und Seele Himmel (Bewusstseinszustand) und Erde (körperliches Dasein) sind getrennt und im Außen (von Menschen) neu definiert worden. Der ursprüngliche Zustand ihrer selbst ist damit für die Menschen nicht mehr sichtbar/präsent. 

05_Gegenwart Zeitlosigkeit

Das Nullfeld beinhaltet die unendliche Schöpfungsenergie

07_Der Mensch Wesen zweier Welten – Verdichteter Geist

Der Stoff, der ein Mensch ist, ist verdichteter Geist. Der Körper ist das Gefäß dessen, was ein Mensch ist. Er ist immer die Dreiheit Körper, Geit und Seele.

08_Die vier Ebenen menschlichen Seins

SEIN – TUN – HABEN

Verinnerlichung des Gelernten

Der Entwicklungsbaum ist eine Metapher für das Schöpfungsprinzip. Wie im Himmel. So auf Erden. Im Wesenskern bringt jeder Mensch SEINe Aufgabe mit in diese Welt.

Die menschliche Psyche gehört zum Menschen auf dieser Erde. Gleichzeitig wirkt in ihm das Wesen, das er ist, sein Wesenskern. Das bedeutet, jeder Mensch hat sein Leben lang zwei Aufgaben zu bewältigen:

  1. Seine Psyche in Ordnung bringen / zu halten = Transformationsarbeit an sich selbst.
  2. Die Mitgebrachte Aufgabe hier und jetzt zu manifestieren und in die Welt zu tragen.
  3. Buchempfehlung: Vom doppelten Ursprung des Menschen“ von Karlfried Graf Dürckheim
  4. Die Landkarte der Seele