Erstgespräch
Unsere eigene innere Autorität

Unsere eigene innere Autorität

Unsere eigene innere Autorität, die in unserem Kern unserer Mitte wurzelt, gibt uns die Möglichkeit, in jedem unserer Schritte, ob persönlich oder beruflich präsent zu sein.

So kann es uns gelingen, authentisch, bewusst und mit einem hohen Maß an Empathie und Wertschätzung anderen Menschen zu begegnen.

Hierbei kann es sich als unterstützend erweisen, den Grundsatz:

Hand in Hand mit Herz und Verstand zu beherzigen.

Wenn wir in diesem Netzwerk von Führung sprechen, was genau ist damit gemeint? Hierzu habe ich schon sehr unterschiedliche Statements gelesen. Sicher gibt es unterschiedliche Ansätze hierzu. Mich hat ein Satz von Soren Kierkegaard inspiriert. „Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man SELBST zu sein“

Wenn das mein innerer Kompass ist, dann schlägt die Nadel immer genau dann aus, wenn ich Unternehmern, Führungskräften, Mitarbeitern oder meinen Kunden begegne, um Sie einfach wissen zu lassen:

„Genau darum geht es“.

Wege entstehen im Gehen

Wege entstehen im Gehen

In diesem Newsletter möchte ich Sie herzlich einladen, gerade in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, die derzeit an den Ufern jedes einzelnen Menschen landen, sich genau auf das zu besinnen und zu fokussieren, was grundsätzlich gültig ist, Sicherheit gibt und unser Vertrauen nährt und stärkt.

Es ist die Kraft, die in jedem von uns anwesend ist. Die Menschen geben dieser Kraft ganz unterschiedliche Namen:

  • Wissenschaftler wie Max Planck nannten sie den Urgrund der Materie.
  • Albert Einstein sprach von der Liebe, die alles bewegt.

Ganz gleich, wie wir diese Kraft nennen, sie hat faszinierende Fähigkeiten, wie beispielweise Viktor Frankl uns aus dem KZ wissen ließ, dass wir uns jeden Tag für eine Haltung entscheiden können, die das Leben fördert und nicht zerstört.

Die Beispiele ließen sich mühelos fortsetzen, aber nun geht es darum, dass wir selbst dieser inwendigen Kraft vertrauen und jeden Tag genau auf das schauen, was das Leben uns für Fragen vorlegt und auf welche Weise wir sie beantworten können und wollen.

So Sie mögen, bleiben Sie in der Haltung des Gelingens: Wir müssen mit allem rechnen, auch mit dem Guten.

Wege entstehen im Gehen.

Achtsamkeit, Empathie und Meditation als Kernkompetenzen im Management

Achtsamkeit, Empathie und Meditation als Kernkompetenzen im Management

Nach der zunächst überwunden geglaubten schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise ereilt uns die nächste. Auf den ersten Blick scheint nirgendwo die Zeit still zu stehen. Allein auf der Basis von Zahlen, Daten und Fakten lässt sich angesichts der Machtlosigkeit gegenüber den Wirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise keine nachhaltige Stabilität in den Unternehmen entwickeln.

Die immer weiter ansteigenden Zahlen seelischer Erkrankungen, Burnout oder Drogen am Arbeitsplatz sprechen ihre ureigene Sprache. Die Krankenkassen ächzen unter der Last der Kosten und der Wirtschaft gehen Milliarden verloren. Es gilt, ein sicherheitsgebendes Fundament auszumachen, von dem aus Unternehmen wieder verstärkt vom Re-Agieren ins Agieren kommen. Der Weg führt über die klare Verbindung von Führung und Management auf der Basis eines tragenden Wertefundamentes.

Ein klares Wertefundament gibt Orientierung und bietet einen Handlungsrahmen an, in dem die harten mit den weichen Faktoren im Unternehmen verbunden werden können. Führung berücksichtigt die Ganzheit des Menschen, die aus Körper, Geist und Seele besteht.

Eine Wirtschaft, die sich am Menschen orientiert, spart nicht zuletzt viel Geld und kann nachhaltig auf gesunde und ausgeglichene Mitarbeiter zählen. Es geht nicht um „entweder oder“, sondern um „sowohl als auch“.

Achtsamkeit und Empathie sorgen für ein gutes Betriebsklima, ein wertschätzendes Miteinander und eine konstruktive Kommunikation. Wertschöpfung durch Wertschätzung befördert die Entfaltung der Persönlichkeit, lässt Mitarbeiter fachlich und menschlich wachsen. So werden die Potenziale der Mitarbeiter in gemeinsame Ziele eingebracht und sorgen für eine starke Identifikation mit dem Unternehmen.

Immer mehr Manager und Führungskräfte melden sich für Yoga- oder Meditationslehrgänge an. Einige Unternehmen richten für ihre Angestellten extra Meditationsräume ein. Es geht um eine Balance zwischen Beruf und persönlichem Leben; darum, den Blick für sich selbst und seine Grundbedürfnisse zu entwickeln und Wege zu erlernen, sich selbst zu stärken, um den komplexen Herausforderungen im Berufsleben gewachsen zu sein.

In der THEOS Consulting AG arbeiten unsere integralen Senior-Consultants und Business Management Coaches mit unserem Konzept business-and-spirit®+© und setzen auf den Spirit des Unternehmens. Das, was zählt, ist Lebendigkeit, Freude, Entwicklung, Kreativität und die innovative Energie eines Unternehmens, das sich gesund weiter entwickeln will. Unser Leitgedanke lautet: Vom Wesenskern zum Unternehmenskern. Es gilt, Menschen Raum zu geben für ihre Entfaltung und auf der Basis ihrer Werte, einer Sinn erfüllenden Aufgabe nachzugehen. Das schafft eine Kultur des Vertrauens. Niemand anderer als Peter Drucker hat diesen Kreislauf schon vor langer Zeit beschrieben. Kennen wir unsere eigenen Bedürfnisse, kennen wir auch die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und unserer Kunden. Nur wer sich seiner selbst ganz bewusst ist, wird sein ganzes Potenzial zum Nutzen des Unternehmens einbringen. Aus unserer Sicht geht es darum, Unternehmen darin zu bestärken, dass Menschen ihre persönliche Größe voll entwickeln und diese gekonnt mit ihren Kern-Kompetenzen verbinden. Unternehmen werden dann im wahrsten Sinne des Wortes zu „Potenzial-Wirkstätten“.

Die aktuellen Termine und Informationen zur Ausbildung zum Integralen Coach und Berater finden Sie hier.

Ethik im Business · Ein hoher Anspruch, der den ganzen Menschen fordert

Ethik im Business · Ein hoher Anspruch, der den ganzen Menschen fordert

Ganz gleich, wo man gerade hinschaut, der Begriff Ethik ist in aller Munde. Manch ein Politiker verwendet ihn in seinen Reden, lässt ihn aber nicht für sein Privatleben gelten. Einige Institute bieten ein Ethik-Siegel an und glauben, man könnte sich Ethik erkaufen. Und manch Unternehmen schreibt Ethik in seine Unternehmensphilosophie, ohne Ethik authentisch zu leben.

Wenn wir als Erwachsene ethisch handeln wollen, müssen wir uns erinnern, wie es war ganz Kind zu sein.

Die Zeit ist reif für einen Wechsel von der Image-Ethik zur authentischen Ethik. Es geht um eine klare Positionierung ethischer Grundsätze. Große Kulturen hatten als Grundlage menschlichen Lebens stets hohe ethische Werte. Das Einvernehmen der Menschen in ihrem Kulturkreis und ihren Gesellschaftsformen über die höchsten Werte menschlichen Lebens war stets die Schnittstelle, woran sich die gesellschaftliche Entwicklung und Bewusstheit ablesen ließ. Das trifft für die heutige Gesellschaft ebenso zu.

„Ethos“ heißt in seiner ursprünglichen Bedeutung „Charakter“ und das in einem umfassenden Sinn. Gesinnung, Sittlichkeit, Charakter sind von griechischen Philosophen in der Antike als Begriffe und Merkmale ethischer Werte ausgebildet worden. Ethik kann als eine formulierte Selbstaussage einer Gesellschaft über ihre ausgebildeten und höchsten Werte verstanden werden.

„Ethik ist für mich der höchste menschliche Wert. Handele stets so, dass Du personales Leben mehrst, nicht minderst, dann handelst Du ethisch und somit sozialverträglich.“ (Rupert Lay, Theologe und Unternehmensberater)

Das bedeutet also menschlichem Leben Raum zu schaffen, um im persönlichen, familiären und beruflichen Feld personales Wachstum möglich zu machen. Für die Führungskraft bedeutet das, ethisches Handeln wird zu einem fest verankerten Wert erhoben, der das Fundament ihrer Arbeit ist. Die augenblicklich herrschenden Bedingungen in der Wirtschaft, wie die Bedeutung von Öffentlichkeit, Anonymität und Korruption lassen den ökonomischen Erfolg ohne echte Glaubwürdigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz. Es bedarf ethisch orientierter Instrumente in der Unternehmensführung. Das hat Auswirkungen für alle Beteiligten in den Unternehmen. Zur gleichen Zeit zeichnet sich in unserer Gesellschaft ein Paradigmenwechsel ab.

„Es wird zu einem gesellschaftlichen Wertewandel kommen. Im Zentrum der gesellschaftlichen Diskussion steht dann mehr soziales Wohlbefinden als materielle Wohlstandssteigerung. Verlorengegangene Werte wie Gemeinschaftssinn, Kollegialität, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft werden eine Renaissance erleben. Ein erfolgreicher Wandel von der Ellenbogengesellschaft zur Verantwortungsgesellschaft zeichnet sich ab.“ (Horst Opaschowski, Zukunftsforscher aus Hamburg)

Das bedeutet für die Führungskräfte, in einem Spannungsfeld zu arbeiten, in dem sich gesellschaftliche Strukturen in hohem Maße verändern und die Basis für die Erneuerung und Definition ethischer Werte unserer Gesellschaft von jedem Einzelnen von uns miterschaffen wird. Unter neuen Gesichtspunkten das Verständnis von Leadership-Qualitäten zu definieren und die rasche Entwicklung innerhalb der Globalisierungsprozesse mit seinen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen mit einzubeziehen, das ist eine Herausforderung, die von allen Beteiligten menschliche Größe fordert.

Image-Ethik spricht formelhaft von den Werten des Lebens, ohne sie wirklich zu achten. In allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens gibt es ausreichende Beispiele hierfür. Führungskräfte arbeiten ständig in Bereichen, in denen sie auf Schnittstellen von Image-Ethik oder Authentischer Ethik treffen. Umso wesentlicher sind charakterliche Eigenschaften wie Integrität, Mut, Klarheit, Gerechtigkeit, Einfachheit, Geduld, Demut, Treue zu sich selbst, als Maxime unserer ethischen Verantwortung. Das erfordert Authentizität und klare Positionierung, die durch die Schulung des eigenen Charakters erreicht wird.

Waren es vormals Techniken für operationales Handeln und Managerqualitäten, die zur Führung von Unternehmen als Kernkompetenzen galten, so sind heute ethische Kernwerte ebenso ausschlaggebend für den zukünftigen und nachhaltigen Erfolg von Führungskräften. Es gilt, sich selbst zu einer positiven Lebenseinstellung zu motivieren, die in konkrete Schritte, in ein vom Wesens-Kern bestimmtes Leben führen. Die Echtheit des eigenen Handels, Empathie und Authentizität sind weitere Kernkompetenzen.

Bewusstwerdung schafft die Voraussetzung für die Erneuerung menschlicher ethischer Werte. Auf Kurs zu sein, heißt unsere tief empfundenen Werte zu achten und sie zu leben. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend wichtiger, den eigenen persönlichen Werdeprozess zu fördern. Das schließt insbesondere die Seiten der Persönlichkeit mit ein, die ein „Schattendasein“ führen.

Führungskräfte erreichen das durch eine ständig weitere Reifung ihrer Persönlichkeit. Aus diesem Raum der Erneuerung fließen ihnen Ressourcen ihres schöpferischen Potenzials zu. Führungskräfte arbeiten mit ihren Mitarbeitern an den sich ständig wandelnden Strukturen menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Hier steht die Schulung ihres eigenen Charakters im Mittelpunkt. Das ist die Tür zur authentischen Ethik. Das daraus resultierende Handeln fördert und mehrt personales Wachstum.

Ein weiterer Baustein, ethisch zu handeln, liegt in der vollkommenen Anerkennung dessen, was ist. Der Mut, unbewältigte Prozesse im eigenen Innern in lebendiges Sein überzuführen, wächst. Die Güte für das eigene Unvermögen schafft Raum, in der das eigene Menschsein erblühen kann. Das gilt zunächst für die Führungskräfte. So entsteht echte Größe, die trägt und Mitarbeitern vermittelbar wird. Die Führungskräfte können ihren Mitarbeitern nur das vermitteln, was sie selbst in Erfahrung gebracht haben. Ihr Gegenüber hat ein gutes Gespür für ihre Echtheit und wird dieses rückmelden. Im eigenen Inneren gegründet zu sein, sorgt für ein ethisches Selbst-Verständnis.

Jeder Schritt, der in lebendiges Sein führt, fördert die Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen. Das Leben besteht aus echtem Geben und Nehmen. Das gilt ebenso für die aufgeführten Bereiche wie auch für die persönliche Entwicklung des Einzelnen, hin zu seinem vollen Potenzial. Die ethische Haltung im Führen vermittelt sich über Echtheit und Handlung, nicht über das, was die Führungskräfte sagen, sondern, wie sie ihre Inhalte aus ihrer Kern-Kompetenz vermitteln und danach handeln. Kern ist hier als der Wesenskern eines Menschen zu verstehen.

Ethisches Handeln lebt von ständiger Erneuerung. Alle vier Quadranten menschlichen Seins sind davon betroffen, sein Körper, sein Geist, seine Seele und seine sozialen Kontakte. Es geht um die Wichtigkeit der Ausgewogenheit dieser vier Säulen menschlichen Seins. Er lässt sich vom Leben ergreifen und ganz darauf ein. Den Gesetzmäßigkeiten des Lebens zu vertrauen, heißt mit den Prinzipien des Lebendigen zu bauen.

Führungskräfte können diese Prinzipien in ihre Tätigkeitsfelder als ethisch orientierte Instrumente tragen. Das neue Paradigma zielt darauf hinaus, ein bewusstes Wertemanagement zu kreieren. Es geht um eine ethische Neuorientierung, welche die Image-Ethik bewusst hinter sich lässt und sich der authentischen Ethik verschreibt.

 

Erst wenn der letzte Baum

Erst wenn der letzte Baum

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gegessen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann“ so lässt es uns der Häuptling Seattle der Cree wissen.

Welch ein Satz. Er passt aus meiner Sicht punktgenau in unsere Zeitqualität.

Was wir essen können, das gibt uns die Erde, die Elemente und unendlich viele Menschen, die sich darum kümmern, dass wir heute und auch morgen etwas essen können, um Körper, Geist und Seele zu nähren.
Wenn aber in unserer Welt jeder Bereich des Lebens ökonomisiert ist, können wir möglicherweise den Bezug zu uns selbst, zu unserem Körper und zu unserem Geist verlieren.

Da ist es bedeutungsvoll einzutauchen in unsere Natur, im Innen und im Außen, um wieder den Rhythmus allen Lebens zu spüren, unserem Atem zu lauschen und auf unser Herz zu hören, das kennt immer den Weg ins Leben.

Die Welt ist voller Möglichkeiten und so lade ich Sie ein, dem Impuls von Martin Luther zu folgen: „Und wenn morgen die Welt untergeht, pflanze ich noch heute einen Apfelbaum.“

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, so heißt ein wunderbares Lied

…weiß ich das, dass das meine Zeit ist…

Sie sind herzlich eingeladen, diesen Zeilen und die Musik in sich hineinzulassen, denn das ist das, was uns lebendig sein lässt und nichts ist bedeutungsvoller als unsere Lebendigkeit zu genießen, andere Menschen anzustecken, das Leben dankbar in sich hineinzulassen, es zu genießen und diese nicht endende Freude in jeder Zelle unseres Körpers, unserer Seele zu spüren und unseren Geist fliegen zu lassen, grenzenlos, denn das kann er.

Musik schafft es, Grenzen zu überwinden, verbindet und lädt uns ein, vom ich zum Du ins Wir zu gleiten, einfach so, ohne jede Anstrengung.

Viel Freude und einen wunderbaren Sommer Ihre Theresia Maria Wuttke