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10 Jahre Theos Consulting AG

10 Jahre Theos Consulting AG

Wer auf den Gipfel will, darf die Klippen nicht fürchten

Seit 10 Jahren sind wir Pionier, wenn es darum geht, Unternehmen mit der integralen Unternehmens- und Personalentwicklung business-and-spirit® fit für eine wertebasierte und nachhaltige Zukunft zu machen. Dankbar schauen wir auf 10 wundervolle Jahre voller großartiger Erfahrungen mit vielen Menschen und Unternehmen zurück · vom Mittelstand bis zu Konzernen.

Unser Erfolg ist der Erfolg unserer Kunden. Ihnen gebührt unsere Wertschätzung und Dankbarkeit für zehn innovative, bereichernde und inspirierende Jahre voller nachhaltigem und zukunftsfähigen Wachstum. Die Theos Consulting AG hat am 16.06.2011 das Licht der Welt erblickt und feiert heute am 16.06.2021 ihren 10-jährigen Geburtstag.

WERTEBASIERTE UND AUTHENTISCHE FÜHRUNG

Unsere Welt befindet sich in einer Phase starker und rasanter Veränderungen. Die Prozesse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden globaler, komplexer und vernetzter. Jährlich steigen die IT-Ausgaben zwischen zwei und vier Prozent und werden im Jahr 2015 die vier Billionen Dollar Marke überspringen. Die Folge: Entfernungen und Sprachbarrieren schwinden, Informationen sind überall verfügbar, Prozesse beschleunigen sich und erfordern eine permanente Veränderungskultur. Das bedeutet für Leistungsträger und Führungskräfte in einem Spannungsfeld zu arbeiten, in dem sich gesellschaftliche Strukturen in hohem Maße verändern. Nach welchem Kompass können Entscheider und Führungskräfte ihr Handeln ausrichten? Wie können sie Veränderungsprozesse gemeinsam mit ihren Mitarbeitern vertrauensvoll gestalten? Es gilt unter neuen Gesichtspunkten das Verständnis von Führung um die Ganzheit des Menschen und seiner ihn umgebenden Systeme zu erweitern.

Nur so kann die rasche Entwicklung innerhalb der gesellschaftlichen Prozesse mit ihren sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen gemeistert werden. Das ist eine Herausforderung, die von allen Beteiligten menschliche Größe erfordert.

Leading Change: Werte als Treiber von Veränderungen in Umbruchzeiten

In unserer Arbeit in der Wertekommission ist mir ein Hinweis von Dr. Philipp Busch, Kuratoriumsvorsitzender der Wertekommission in lebendiger Erinnerung geblieben.
Alfred Herrhausen, deutscher Bankmanager und Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der schon zu seiner Zeit vom Tiefpunkt des Vertrauens in die Manager gesprochen hat. Von ihm stammt das Zitat:

„An dem Tag, an dem die Manager vergessen, dass eine Unternehmung nicht weiter bestehen kann, wenn die Gesellschaft ihre Nützlichkeit nicht mehr empfindet oder ihr Gebaren als unmoralisch betrachtet, wird die Unternehmung zu sterben beginnen.“

Was heißt das konkret?

Das Leben von Führungspersönlichkeiten kommt ohne gelebte Werte nicht aus. Sie sind der Kompass für eine authentische Führung. Dies unterstützt Führungspersönlichkeiten die vor ihnen liegenden Herausforderungen zum Wohle des Ganzen zu meistern. Waren es vormals Techniken für operationales Handeln und Managementqualitäten, die bei Führungskräften als Kernkompetenzen galten, so sind heute ethische Kernwerte ebenso ausschlaggebend für den nachhaltigen Erfolg von Führung.

Die Wertedebatte muss auch von den Unternehmensführungen und Eigentümern angestoßen und aktiv begleitet werden. Die Mitarbeiter müssen die Chance bekommen, Werte zu reflektieren und zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen (Dialogorientierung statt “top-down”). Der Unternehmenserfolg muss (auch) anhand der Einhaltung von Werten beurteilt werden. Die spannende Frage „ Wie lassen sich die Werte eines Unternehmens mit den Werten der Menschen verbinden? Die seit zehn Jahren erhobene Gallup Studie zeigt ein unverändertes Bild: Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer, insgesamt 66 Prozent, weist eine geringe emotionale Bindung zum Unternehmen auf – und leistet nur Dienst nach Vorschrift“

In vielen Unternehmen ignorieren Führungskräfte nach wie vor die zentralen Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter teilweise oder völlig“ (Gallup 2010).

Nur wenn der Mensch auch im Arbeitsleben seine vier Grundbedürfnisse befriedigen kann (Er will leben. Er will sich entfalten. Er will soziale Beziehungen eingehen und Wertschätzung erfahren. Er will ein sinnerfülltes Leben führen.), wird er sich emotional mit den Werten seines Unternehmens verbinden, wenn er seine eigenen Werte darin wiederfindet. Erst aus dieser Verbindung entsteht Motivation.

Hier bietet die Akademie der THEOS Consulting AG Entscheiden und Führungskräften das über Jahre erprobte wertebasierte und tiefenpsychologisch fundierte Coaching-Konzept business-and-spirit ®+© an.

Die integrale Ausbildung zum Business Management Consultant basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Standards in allen von uns vertretenen Disziplinen.

Wir verbinden die Wirtschaftswissenschaft mit der Wirtschaftspsychologie sowie den Ansätzen der Entwicklungs- und Tiefenpsychologie.

Der integrale Ansatz sieht Mensch und Unternehmen als eine Ganzheit, die sich in einem ständigen einander bedingenden Veränderungsprozess befinden. Das integrale Coaching business-and-spirit ®+© folgt in seinen Lehrmethoden der Architektur unternehmerischen Denkens von Peter Drucker, ist wertebasiert, prozessorientiert, tiefenpsychologisch fundiert, und folgt zudem dem systemischen Ansatz nach Virginia Satir und berücksichtigt das gehirngerechte Lernen. (integral kommt von integrieren, verschiedene Ansätze werden zu einem neuen Ganzen verbunden)
Was jetzt tatsächlich gebraucht wird ist ein Moment des Innehaltens und Nachdenkens. So schreibt der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab in einem Gastkommentar für das Handelsblatt (26.01.2011):

„Nur mit einem globalen Gemeinschaftssinn können wir die Zukunft positiv gestalten. Um sich in der neuen Realität zurechtzufinden, sind gemeinsame Werte für Entscheidungsträger richtungweisend. Wie eine Kompassnadel geben sie den Kurs an in einer ansonsten unübersichtlichen Welt ohne formelle Strukturen auf der globalen Ebene. Mit gemeinsamen Werten wird es Entscheidungsträgern einfacher fallen, das Allgemeinwohl über spaltende Sparteninteressen zu stellen. Derzeitige Bemühungen, das globale System auf die neue Realität umzustellen, werden ohne gemeinsame Werte bedeutungslos. Und gemeinsame Werte dienen auch dazu, eine Zukunftsvision zu erarbeiten, wie wir unsere Welt gestalten wollen.“

Mehr Informationen zum integralen Coaching und zur Ausbildung zum integralen Coach und Berater finden Sie hier.

MIT EMPATHIE UND INTAKTER GEFÜHLSWELT ZUR REIFEN PERSÖNLICHKEIT – EINE INTEGRALE BETRACHTUNG

Eine integrale Betrachtung über den Zusammenhang von Gefühllosigkeit, Gewalt und kollektivem Trauma vor dem Hintergrund des beginnenden NSU-Prozesses.

Anlass der Betrachtung sind zwei Filme über die jüngere deutsche Geschichte und die Rolle unserer Großmütter und Großväter sowie unserer Mütter und Väter. Auf den ersten Blick sind es nur zwei Filme. „Das weiße Band“ – im Sommer 2009 in den Kinos gestartet, vielfach ausgezeichnet. „Unsere Mütter, unsere Väter“ – der TV-Dreiteiler im März 2013 im ZDF, kontrovers vom Publikum und von Historikern diskutiert. Michael Hanekes grandios gemachter Schwarz-Weiß-Film spielt in einem Dorf im protestantischen Norden Deutschlands 1913/14 am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Das Weltkriegsdrama von Produzent Nico Hofmann beschreibt dagegen die entscheidenden Jahre des 2. Weltkrieges. Beide Filme als Einheit lassen erahnen, warum Menschen von dem einen Weltkrieg in den nächsten taumeln.

Eine Folterballade geschundener Seelen

Wie gespenstische Seelen, fast lautlos bewegen sich die kleinen Hauptfiguren in „Das weiße Band“ durch den Film. Wo immer diese gefühllosen Kinder auftauchen, droht Unheil. Die wilhelminische Strenge und Gefühlskälte, mit der sie erzogen wurden, lässt sie Ihre Gefühle abspalten und verdrängen, was in der Empfindungslosigkeit mündet. Das führt zu Grausamkeit, Gefühlskälte, Neid, Stumpfsinn und Brutalität. Die christliche Religion verliert ihre Verbindung zu ihren eigenen Werten und ihrer Botschaft, einander zu lieben, und so werden drakonische Strafen wie Schläge, Arrest und Nahrungsentzug zu legitimen pädagogischen Erziehungsmitteln in Familie, Kirche und Staat. Es entstehen keine von Vertrauen getragenen Bindungen, wo Kinder sich entfalten können und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln, um zu einer reifen Persönlichkeit zu werden.

Das hat einen hohen Preis, die Erfahrung eines menschlich erfüllten und von Werten getragenen Lebens, in dem gelungene und soziale Beziehungen das Fundament einer Gesellschaft festigen. Der Zuschauer erlebt die Kinder als Täteropfer in einem Dorf des Grauens namens „Eichwald“, eine Symbiose aus den Namen des Massenmordbürokraten Eichmann und des Konzentrationslagers Buchenwald.

Das Weltkriegsdrama vom Verlust der eigenen Seele 

In „Unsere Mütter, unsere Väter“ erleben wir 5 junge Menschen, die ihre Sozialisation unter dem Hakenkreuz erfahren haben, deren Eltern die seelenlosen Kinder aus „Das weiße Band“ sein könnten. Eine völkisch überzeugte Generation, im Rassenwahn erzogen und bedingungslos hinter ihrem Führer stehend. Sie wird in einen Krieg der Verrohung, der Entmenschung und des Verlustes der eigenen Seele getrieben. Die Deutschen führen Krieg gegen alle anderen, aber auch gegen sich selbst. Wie schon in „Das weiße Band“ sehen wir Täteropfer. Der Film entschuldigt keine historische Schuld (Tagesspiegel). Er zeigt, dass jeder Krieg das Schlechteste im Menschen hervorbringt. Der Verlust an Empathie, die nicht gelebten Gefühle, das emotionslose Dasein an der Front oder im zerstörten Hinterland führen zum Verlust all dessen, was den Menschen ausmacht.

Trauer, Ängstlichkeit und Gefühlsarmut

Die Folgen dieser beiden Weltkriege sind nicht nur unendliches Leid, die Zerstörung von Städten und Dörfern sowie viele Millionen Tote, sondern bei den Überlebenden ein kollektives Trauma gespeist von Trauer, Ängstlichkeit und Emotionsarmut. Wolfgang Michal spricht in der FAZ von einer seelischen Wunde, einer psychischen Verletzung, „die auf Gewaltereignisse zurückgeht, bei denen im Zustand von extremer Angst und Hilflosigkeit die Verarbeitungsmöglichkeiten des Individuums und der Gesellschaft überfordert werden.“ Noch heute sprechen „unsere Mütter, unsere Väter“ nur ungern über die erlebten Kriegsereignisse. Sie schweigen, verklären oder verdrängen. „Das Quälende kann nicht ins Bewusstsein integriert werden, weil es „subjektlos“ im Körper der Traumatisierten vagabundiert wie ein wandernder Granatsplitter im Kopf eines angeschossenen Wehrmachtssoldaten.“ (FAZ)

Die Traumatisierung wandert von Generation zu Generation

Zudem fällt es Traumatisierten aufgrund emotionaler Taubheit schwer, mit eigenen Emotionen und den Gefühlen anderer Menschen umzugehen. Ohne Emotionen ist der Mensch kein Mensch und ohne Gefühle fehlt ihm der Kompass des Lebens. Unsere Gefühle sagen uns, was für uns richtig und was falsch ist.

Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Holocaust-Forschung oder der psychoanalytischen Arbeit mit Vietnamkriegsveteranen belegen die Weitergabe einer Traumatisierung von einer Generation an die nächste. Nicht in das eigene Seelenleben integrierte elterliche Traumatisierungen (Gewalt, Gefangenschaft, Folter, Flucht, Vertreibung) führen häufig zu problematischen Mustern in der Eltern-Kind-Beziehung (Angst, Strafe, Schuldgefühl, Selbstwert-Erniedrigung, Über-Liebe) und können die kindliche Entwicklung früh beschädigen. Die Kinder sollen das nichtgelebte Leben der Eltern leben. Die Folgen sind wiederum Unterdrückung von Emotionen und Gefühlen.

Der integrale Ansatz in der Tiefenpsychologie

Der Virus der „transgenerationalen“ Traumatisierung ist bis in unsere Tage hinein erlebbar. Die große Mehrheit funktioniert in einem System der Empathielosigkeit. Das zeigt auch, dass unsere Gesellschaft in der Lage ist, kommentarlos damit umzugehen, werdende Mütter in kürzester Beratungszeit vor die Entscheidung zu stellen, sich für ein ungeborenes Kind zu entscheiden oder auch nicht. Wir haben uns wieder daran gewöhnt, zu selektieren. Nur die Besten, die Gesündesten, die Leistungsstarken spielen in diesem „Spiel“ mit. Es gibt eben mehr Arme als Reiche, es ist ebenso, dass Menschen ohne Nahrung sind, dass Kinder aus gut verdienenden Familien die besseren Bildungschancen haben. Wir wählen Volksvertreter, die die Überlebensstrategie „unserer Mütter, unserer Väter“ verkörpern: hart gegen sich selbst sein, nicht klagen, weiter machen.

Der einzige Weg, Emotion, Gefühl und Empathie zurückzugewinnen, wäre die Integration der ins Unterbewusstsein abgespaltenen Teile unserer Geschichte. Deshalb sind die beiden oben erwähnten Filme so wichtig, ebenso das Gespräch mit „unseren Müttern, unseren Vätern“ (soweit sie noch leben) und die verantwortungsvolle Diskussion mit unseren Kindern. Denn das ständige Wechselspiel von emotionaler Aktion und Reaktion, der gefühlvolle Umgang miteinander und das Einfühlen (Empathie) in den Anderen machen das Zusammenleben von Menschen erst möglich. Verlieren wir diese Fähigkeit, die uns emotionale Signale der anderen deuten lässt, wird es ähnliche gesellschaftliche Entwicklungen geben, wie sie der beginnende Gerichtsprozess gegen die Vertreter der rechtsextremen Gewaltszene aufzeigt. Geräuschlos konnten Menschen anderer Herkunft und Ansicht ermordet werden – unter den Augen der Staatsgewalt.

WIE DIE AKTUELLE WIRTSCHAFTSKRISE DAS UMDENKEN IN DER GESELLSCHAFT BESCHLEUNIGEN KANN – WIRTSCHAFT FÜR DEN MENSCHEN

Wie die Krisen im Leben eines Menschen die Möglichkeit zur Wandlung parat halten, so könnte in der realen Wirtschaft ein längst fälliger Entwicklungssprung auf eine höhere Ebene stattfinden.

Die Möglichkeit eines zukunftsfähigen Kapitalismus auf der Basis ethischer Grundwerte und dem Prinzip der Verantwortung eröffnet uns eine große Chance nachhaltiger Zukunftsgestaltung. Es geht nicht mehr um das Schneller, Höher, Weiter oder Wachstum um jeden Preis, denn alles hat seine Grenzen. Der Mensch stößt nicht nur in seiner sportlichen Leistungsfähigkeit an Grenzen der Ausdauer, der Kraft oder der Psyche, auch unsere Ökosysteme halten dem immensen Wirtschaftswachstum kaum noch stand.

So verändern sich die Muster der Wirtschaftswelt. Verbraucher beginnen zu fragen, welche Werte ein Unternehmen glaubhaft vertritt und ob damit ein Investment nachhaltiger und zukunftsweisender Verantwortung gegeben ist. Das sind Kriterien, die gleichermaßen für den Unternehmer und seine Produkte und den Konsumenten entscheidend sind, der diese Produkte kauft. Gleiches greift im Investmentbereich. So gibt es in Europa bereits mehrere hundert solcher Investmentfonds, deren Grundlage die Kriterien von Corporate Social Responsibility Kriterien bilden.

„Lohas“ – Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit

Wir sehen bei den Konsumenten einen immer schnelleren Wandel hin zu einem Lebensstil, der durch sein Konsumverhalten und gezielte Produktauswahl Gesundheit und Nachhaltigkeit fördern will. Der neue Begriff heißt Lohas: Trend Lifestyle of Health and Sustainability (Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit). Er zielt nachhaltig auf faire Bedingungen der hergestellten Produkte ab, dass sich in den Köpfen der Verbraucher und Unternehmen eine tief greifende Wandlung vollzieht.

In den vereinigten Staaten fallen in diese Kategorie Angebote von Green Fashion über Naturkosmetik und Bio-Produkten hin zu Solaranlagen, Geothermieheizsystemen oder Elektro-Autos, die heute schon ein Marktvolumen von 230 Milliarden Dollar aufweisen.

All diese Veränderungsprozesse zeichnen das Bild eines zukunftsfähigen, wertebasierten Kapitalismus, der sich zu einem Megatrend entwickelt. Verbraucher, Unternehmer, Manager sind genauso daran beteiligt wie Mitarbeiter und Investoren. Diese Entwicklung wird sich vor dem Hintergrund des Klimawandels noch verstärken. Wir sprechen hier von einem Investitionsvolumen im Milliardenbereich. Parallel dazu werden die Konsumentenmärkte immer stärker von Werten getrieben. Es gibt Kunden, die wollen vor allem Produkte, die nachhaltig produziert wurden und gesund sind, andere setzen sich mit ihren Kaufentscheidungen dafür ein, ein Klima sozialer Gerechtigkeit zu fördern.

Wo geht die Reise hin?

Die Veränderungen in unserer Welt sind rasant und finden immer schneller statt. In solchen dynamischen Wettbewerbssituationen gelten andere Regeln als bislang. Dennoch sind die meisten Unternehmen der Auffassung, dass nur die klassischen Faktoren den Unternehmenserfolg bestimmen: die richtige Branche, ein hoher Marktanteil, technologische Vorherrschaft oder eine brillante Strategie. Auch wenn diese Faktoren weiterhin Wettbewerbsvorteile bringen, so werden in Zukunft immer mehr die Hummanressourcen über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden.

Durch die derzeitige konjunkturelle Schieflage vieler Bereiche der Wirtschaft ergeben sich völlig neue Bedürfnisse: Starre Hierarchien, behäbige Kommunikationsstrukturen und lineare Unternehmensabläufe passen nicht mehr in die digitale Wirtschaftswelt des 21. Jahrhunderts.

Wir stehen vor der Herausforderung, immer komplexere Zusammenhänge verstehen zu lernen, um aus der Vielfalt von Informationen eine Ordnung zu machen, die trägt. Das bedeutet, dass In Zukunft Personalverantwortliche den Bildungs- und Arbeitssektor miteinander verschmelzen müssen, um zu gewährleisten, das Entwicklungspotenzial der Mitarbeiter, die so genannten Humanressourcen, mit dem Unternehmens-Spirit zu synchronisieren.

Diese gigantischen Veränderungsprozesse sind nur von Organisationen zu leisten, die einen Resonanzboden für eine Wertekultur zu Verfügung stellen

Unsere Zukunftsfähigkeit müssen wir noch beweisen

Der Wunsch nach einer sinnvollen beruflichen Aufgabe, Selbstverwirklichung und voller Potenzialentfaltung wird in der Ökonomie von morgen zur entscheidenden Innovations-und Produktionskraft für zukunftsfähige Unternehmen. Diese werden sich zu selbstlernenden Organisationen wandeln und so ihre Zukunftsfähigkeit beweisen, glauben die Wissenschaftler.

Unternehmen möchten heute mehr denn je, dass jeder Arbeitnehmer einen selbstorganisierten und aktiven Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens leistet. Deshalb verlangt die Wirtschaft von morgen nach anderen Kompetenzen: Intuition, emotionale Intelligenz – Spirit, alles Eigenschaften, die der weiblichen Seite der Persönlichkeit zuzuordnen sind.

Die fremdgesteuerten Aufgaben nehmen ab und der Arbeitnehmer von morgen bestimmt seine Aufgaben eigeninitiativ und steuert sie aktiv selbst. Dies setzt voraus, dass man als Mitarbeiter in Zukunft stärker denn je den bestehenden Handlungsbedarf selbst erkennen und umsetzen muss. So verbindet sich die systemische Rationalität mit den Qualitäten weiblicher Fähigkeiten wie die der ganzheitlichen Betrachtungsweise, dass alles mit allem verbunden ist und aufeinander einwirkt, zielführenden Lösungsstrategien und nachhaltigen Handlungsweisen.

Es ist wie beim Frühling die Zeit der Saat und der Blüten. Übertragen auf Wirtschaftsprozesse ist das die Zeit, in der wir es in der Hand haben, wie unsere „Ernte“ aussehen wird. Was wir säen, werden wir ernten. Wir entscheiden darüber, ob wir mit einem lebensbejahenden Geist, der Fähigkeit zum Wandel auf der Basis eines wertebasierten Kapitalismus eine lohnenswerte Zukunft erschaffen.