01. November 2013

WERTEBASIERTE UND AUTHENTISCHE FÜHRUNG

Unsere Welt befindet sich in einer Phase starker und rasanter Veränderungen. Die Prozesse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden globaler, komplexer und vernetzter. Jährlich steigen die IT-Ausgaben zwischen zwei und vier Prozent und werden im Jahr 2015 die vier Billionen Dollar Marke überspringen. Die Folge: Entfernungen und Sprachbarrieren schwinden, Informationen sind überall verfügbar, Prozesse beschleunigen sich und erfordern eine permanente Veränderungskultur. Das bedeutet für Leistungsträger und Führungskräfte in einem Spannungsfeld zu arbeiten, in dem sich gesellschaftliche Strukturen in hohem Maße verändern. Nach welchem Kompass können Entscheider und Führungskräfte ihr Handeln ausrichten? Wie können sie Veränderungsprozesse gemeinsam mit ihren Mitarbeitern vertrauensvoll gestalten? Es gilt unter neuen Gesichtspunkten das Verständnis von Führung um die Ganzheit des Menschen und seiner ihn umgebenden Systeme zu erweitern.

Nur so kann die rasche Entwicklung innerhalb der gesellschaftlichen Prozesse mit ihren sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen gemeistert werden. Das ist eine Herausforderung, die von allen Beteiligten menschliche Größe erfordert.

Leading Change: Werte als Treiber von Veränderungen in Umbruchzeiten

In unserer Arbeit in der Wertekommission ist mir ein Hinweis von Dr. Philipp Busch, Kuratoriumsvorsitzender der Wertekommission in lebendiger Erinnerung geblieben.
Alfred Herrhausen, deutscher Bankmanager und Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der schon zu seiner Zeit vom Tiefpunkt des Vertrauens in die Manager gesprochen hat. Von ihm stammt das Zitat:

„An dem Tag, an dem die Manager vergessen, dass eine Unternehmung nicht weiter bestehen kann, wenn die Gesellschaft ihre Nützlichkeit nicht mehr empfindet oder ihr Gebaren als unmoralisch betrachtet, wird die Unternehmung zu sterben beginnen.“

Was heißt das konkret?

Das Leben von Führungspersönlichkeiten kommt ohne gelebte Werte nicht aus. Sie sind der Kompass für eine authentische Führung. Dies unterstützt Führungspersönlichkeiten die vor ihnen liegenden Herausforderungen zum Wohle des Ganzen zu meistern. Waren es vormals Techniken für operationales Handeln und Managementqualitäten, die bei Führungskräften als Kernkompetenzen galten, so sind heute ethische Kernwerte ebenso ausschlaggebend für den nachhaltigen Erfolg von Führung.

Die Wertedebatte muss auch von den Unternehmensführungen und Eigentümern angestoßen und aktiv begleitet werden. Die Mitarbeiter müssen die Chance bekommen, Werte zu reflektieren und zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen (Dialogorientierung statt “top-down”). Der Unternehmenserfolg muss (auch) anhand der Einhaltung von Werten beurteilt werden. Die spannende Frage „ Wie lassen sich die Werte eines Unternehmens mit den Werten der Menschen verbinden? Die seit zehn Jahren erhobene Gallup Studie zeigt ein unverändertes Bild: Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer, insgesamt 66 Prozent, weist eine geringe emotionale Bindung zum Unternehmen auf – und leistet nur Dienst nach Vorschrift“

In vielen Unternehmen ignorieren Führungskräfte nach wie vor die zentralen Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter teilweise oder völlig“ (Gallup 2010).

Nur wenn der Mensch auch im Arbeitsleben seine vier Grundbedürfnisse befriedigen kann (Er will leben. Er will sich entfalten. Er will soziale Beziehungen eingehen und Wertschätzung erfahren. Er will ein sinnerfülltes Leben führen.), wird er sich emotional mit den Werten seines Unternehmens verbinden, wenn er seine eigenen Werte darin wiederfindet. Erst aus dieser Verbindung entsteht Motivation.

Hier bietet die Akademie der THEOS Consulting AG Entscheiden und Führungskräften das über Jahre erprobte wertebasierte und tiefenpsychologisch fundierte Coaching-Konzept business-and-spirit ®+© an.

Die integrale Ausbildung zum Business Management Consultant basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Standards in allen von uns vertretenen Disziplinen.

Wir verbinden die Wirtschaftswissenschaft mit der Wirtschaftspsychologie sowie den Ansätzen der Entwicklungs- und Tiefenpsychologie.

Der integrale Ansatz sieht Mensch und Unternehmen als eine Ganzheit, die sich in einem ständigen einander bedingenden Veränderungsprozess befinden. Das integrale Coaching business-and-spirit ®+© folgt in seinen Lehrmethoden der Architektur unternehmerischen Denkens von Peter Drucker, ist wertebasiert, prozessorientiert, tiefenpsychologisch fundiert, und folgt zudem dem systemischen Ansatz nach Virginia Satir und berücksichtigt das gehirngerechte Lernen. (integral kommt von integrieren, verschiedene Ansätze werden zu einem neuen Ganzen verbunden)
Was jetzt tatsächlich gebraucht wird ist ein Moment des Innehaltens und Nachdenkens. So schreibt der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab in einem Gastkommentar für das Handelsblatt (26.01.2011):

„Nur mit einem globalen Gemeinschaftssinn können wir die Zukunft positiv gestalten. Um sich in der neuen Realität zurechtzufinden, sind gemeinsame Werte für Entscheidungsträger richtungweisend. Wie eine Kompassnadel geben sie den Kurs an in einer ansonsten unübersichtlichen Welt ohne formelle Strukturen auf der globalen Ebene. Mit gemeinsamen Werten wird es Entscheidungsträgern einfacher fallen, das Allgemeinwohl über spaltende Sparteninteressen zu stellen. Derzeitige Bemühungen, das globale System auf die neue Realität umzustellen, werden ohne gemeinsame Werte bedeutungslos. Und gemeinsame Werte dienen auch dazu, eine Zukunftsvision zu erarbeiten, wie wir unsere Welt gestalten wollen.“

Mehr Informationen zum integralen Coaching und zur Ausbildung zum integralen Coach und Berater finden Sie hier.

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Theresia Maria Wuttke

Vorständin der THEOS Consulting AG, Integraler Senior Consultant und Business Management Coach, Master- und Lehrcoach, Tiefenpsychologin, Pädagogin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Bankkauffrau, Autorin

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