Nachhaltigkeit, Verantwortung und Wertschätzung sind der Dreiklang für eine nachhaltige Zukunft

Nachhaltigkeit, Verantwortung und Wertschätzung sind der Dreiklang für eine nachhaltige Zukunft

Wer sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinandersetzt, kommt um den Dreiklang aus Nachhaltigkeit, Verantwortung und Wertschätzung nicht herum, soll es um die Gestaltung von gelingender Zukunft für uns Menschen und unseren Planeten gehen.

Wer sich selbst, seine Mitmenschen und die ihn umgebende Natur nicht wertschätzt und Verantwortung übernimmt, bei dem wird das Thema Nachhaltigkeit kaum ins Klingen kommen.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde und das Thema bewegt die Menschen überall auf der Welt.

Was bewegt uns Menschen gerade jetzt, sich diesem Thema so umfassend zu verschreiben? Gründe gibt es viele: Sei es die Einsicht, dass wir mit unserer Erde und der gesamten Schöpfung achtsam und respektvoll umgehen oder lernen, die vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll, zukunftsweisend und nachhaltig einzusetzen.

Was es aus meiner Sicht in jedem Fall braucht, ist ein umfassendes Bewusstsein, gekoppelt mit einer vollumfänglichen Wahrnehmung, dass wir es mit Systemen zu tun haben, die miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt sind.

Jede noch so kleine Veränderung hat Konsequenzen auf das jeweilige System und die umliegenden Systeme. Diese Auswirkungen in den Blick zunehmen erfordert umfassende Kenntnisse des Gesamtsystems. Was wir brauchen, ist ein hohes Maß an Transparenz, Kompetenz und Kooperationsfähigkeit.

Wo aber Gefahr ist wächst das Rettende auch

Wo aber Gefahr ist wächst das Rettende auch

Mit der Überschrift, die ein Zitat von Hölderlin darstellt, möchte ich einmal einen sehr alten Spruch verwenden, den die meisten von uns kennen.
Wenn ich die Botschaften der täglichen Nachrichten wahrnehme, haben sie eines gemeinsam, eine nicht endende Berichterstattung von Katastrophen, wo eine auf den Fuß des anderen folgt.

Was dabei geschieht, ist das zweifelsfreie Entstehen menschlicher Ängste, denen aus meiner Sicht am besten mit einer positiven Grundhaltung zu begegnen ist. Was also könnte das Rettende sein, von dem Hölderlin spricht.

Für mich heißt das , das Leben zu feiern, was in seiner Einzigartigkeit und Vielschichtigkeit uns alle täglich einlädt zu vertrauen, ja schlicht und ergreifend, den guten Ausgang des Weges bereits vorwegzunehmen.
Da ist es der kleine Vogel, der singt, das Lächeln eines kleinen Kindes und die Farbenpracht des Herbstes, der unseren Tag golden verzaubert.
Da steht ein alter Baum und seine Schönheit Größe berühren unser Herz.
Unser Leben wird nicht reich durch das Ansammeln von Zertifikaten oder vielen Gegenständen, sondern einzig allein durch die Beziehung und die Liebe zu uns selbst und anderen, wo wir das, was wir an Gutem in uns tragen , miteinander teilen: Musik, Tanz, Freude, Lachen und Weinen.
Ich habe Ihnen heute ein Gedicht gewidmet, was Ihnen Ihre wahre Größe zeigt. Viel Freude damit.
Wenn es gelingt, dass wir den Tag ins Leuchten bringen, leuchtet er uns den Weg hinein ins Gelingen:

Wahre Größe

Da stehst du in deiner unendlichen Schönheit und Größe du alte Buche.
Du bist ganz präsent, bist ganz da, du atmest das Leben ein du atmest das Leben aus. Du gibst Dich Deiner Passion ganz hin und spendest uns Menschen den Sauerstoff, um mit unserem Atem am Leben teilnehmen zu dürfen.

Voller Anmut und Würde lässt du deine Blätter fallen und tauchst mit hunderttausenden von goldenen Blättern die Wiese unter Dir in eine goldene Oase – welcher Glanz, welch kunstvolles Geäst. Deine nackte unmittelbare Gestalt wird offenbar. Von Kopf bis Fuß bist Du eine atemberaubende Schönheit, nur noch ein wenig von Deinem Blätterkleid schützt Deine Gestalt. Mit Würde und Anmut lässt Du jedes einzelne Blatt los, und gleitest in die Stille und Ruhe. In Dir bereitet sich an einem Wendepunkt die Umkehr von der Ruhe in die Unmittelbarkeit des Seins vor, um im Frühling das neue Leben zu künden. Du kleidest Dich in zartes Grün – Blatt für Blatt. Mir bleibt das Staunen vor so viel Größe und Anmut.

Theresia Maria Wuttke

Kennen wir möglicherweise schon den Schlüssel zu bewusst gelebter Nachhaltigkeit?

Kennen wir möglicherweise schon den Schlüssel zu bewusst gelebter Nachhaltigkeit?

 

Im letzten Newsletter haben wir uns dem Thema „Weniger ist mehr“ zugewandt.

Professor Gerald Hüter hat etwas Interessantes herausgefunden: Menschen, die ihre tiefsten Grundbedürfnisse nähren, wie sich selbst persönlich zu entfalten, zu wachsen und zu reifen, verbunden zu sein mit geliebten Menschen, sich sozial zu engagieren und sinnerfüllt zu arbeiten, haben ein viel geringeres Bedürfnis, ständig etwas zu konsumieren. Was bedeutet das?

Wenn Menschen, deren Leben erfüllt ist, deutlich weniger konsumieren, somit bereits im weniger ist mehr ankommen? Das ließe den Schluss zu, dass vom Leben erfüllte Menschen, eine deutliche Kerbe im Konsumieren hinterlassen würden.

Wenn dem so sein sollte, dann hätte das mit der Haltung dieser Menschen zu tun.

Ist unser Wirtschaftssystem ein System, das künstliche Bedürfnisse hervorruft, die befriedigt werden wollen und das der Effekt der Befriedigung derselben von kurzer Dauer ist und wieder neue Bedürfnisse befriedigt werden wollen?

Das ließe den Umkehrschluss zu, das unser Fokus auf unseren kardinalen Grundbedürfnissen und deren Erfüllung liegen müsste.

Ist das möglicherweise der Schlüssel zu bewusst gelebter Nachhaltigkeit?

Weniger ist mehr

Weniger ist mehr

Wir leben in einer Zeit des Wandels der alle Ebenen der Person als auch der Gesellschaft erfasst. Was genau können wir tun, diesen Wandel schöpferisch mit-zu-gestalten und was ist das, was uns dabei stärkt?

Es gab zu jeder Zeit in den Kulturen Krisen, die überwunden werden wollten und die auch eine neue Sicht auf das wirklich Wesentliche möglich gemacht haben. Und damit sind wir schon genau auf den Punkt gekommen: Was ist das wirklich Wesentliche, auf das es jetzt ankommt?
Aus meinem Erleben ist das wirklich Wesentliche, dass der Mensch sich zu seinem vollen Potenzial entfaltet und es nutzt, um die ihm anvertraute Schöpfung auf allen Ebenen zu bewahren zu erhalten und unter Umständen auch zu korrigieren.

„Weniger ist mehr“, das heißt, wir dürfen uns Gedanken machen, was es bedeutet, ein einfaches Leben zu führen, was voller Kreativität, Lebensfreude und Begeisterung sein kann.

Dazu ist ein hohes Maß an Konsum aus meiner Sicht nicht wirklich notwendig. Es ist vielmehr ein Höchstmaß an Bewusstsein notwendig, um all das, was wir an Gaben und Fähigkeiten in uns tragen, mit anderen Menschen zu teilen, sie zu befähigen das Beste, was sie sind herauszubringen und Menschen dabei zu begleiten, eine Welt der Verbundenheit zu schaffen.

 

Dann wird es uns möglich sein, diese großen Herausforderungen wirklich zu meistern.

Unsere eigene innere Autorität

Unsere eigene innere Autorität

Unsere eigene innere Autorität, die in unserem Kern unserer Mitte wurzelt, gibt uns die Möglichkeit, in jedem unserer Schritte, ob persönlich oder beruflich präsent zu sein.

So kann es uns gelingen, authentisch, bewusst und mit einem hohen Maß an Empathie und Wertschätzung anderen Menschen zu begegnen.

Hierbei kann es sich als unterstützend erweisen, den Grundsatz:

Hand in Hand mit Herz und Verstand zu beherzigen.

Wenn wir in diesem Netzwerk von Führung sprechen, was genau ist damit gemeint? Hierzu habe ich schon sehr unterschiedliche Statements gelesen. Sicher gibt es unterschiedliche Ansätze hierzu. Mich hat ein Satz von Soren Kierkegaard inspiriert. „Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man SELBST zu sein“

Wenn das mein innerer Kompass ist, dann schlägt die Nadel immer genau dann aus, wenn ich Unternehmern, Führungskräften, Mitarbeitern oder meinen Kunden begegne, um Sie einfach wissen zu lassen:

„Genau darum geht es“.